| Ein häufiger Knackpunkt ist der Akku. Bei vielen Modellen muss dieser extra dazu gekauft werden. Wenn man hier beim Kauf nicht aufpasst, hat man hinterher zwar einen schönen Solarrucksack, aber keine dazu passende Batterie, die den erzeugten Strom aufnehmen könnte.
Mit dem Akku sollte auch ein Stromkabel mitgeliefert werden, das später die Verbindung zwischen dem Akku und dem zum Gerät passenden Adapter darstellt. Häufig werden bereits Adapter für viele gängige Handymodelle mitgeliefert. Hier lohnt es sich, vorher zu überprüfen, ob das eigene Mobiltelefon ebenfalls unterstützt wird.
Viele Solarrucksack-Modelle (aber bei weitem nicht jedes) bringen auch ein Kfz-Ladekabel mit sich. Wenn man es einmal eilig hat, kann man mit diesem die Akkus im Rucksack – und damit die angeschlossenen, elektronischen Geräte – ebenfalls aufladen. Das ist vor allem auch dann von Relevanz, wenn die Sonne einmal nicht so scheint und man aber trotzdem die Ladekapazität braucht. Häufig wird auch ein Steckernetzteil mitgeliefert. Damit kann man die Akkus des Solarrucksacks mit Strom aus der Steckdose schnell aufladen, wenn man das Haus gerne schon mit vollen Akkus verlassen möchte.
Eine sinnvolle Anschaffung – sofern nicht ohnehin vorhanden – ist ein spezieller USB-Adapter. Dieser erlaubt es, nahezu alle Geräte aufzuladen, die einen USB-Anschluss haben. Es werden dann keine weiteren Adapter für diese Geräte benötigt.
In einigen Rucksackmodellen ist auch die Möglichkeit vorgesehen, bis zu vier weitere Akkus unterzubringen. Man kann diese dann ebenfalls aufladen und erreicht so eine größere Kapazität, wenn man Geräte mit einer höheren Leistung aufladen möchte. Sie werden gewöhnlich in einem speziell dafür eingerichteten Akkufach aufbewahrt.
Worauf sollte man beim Kauf eines Solarrucksacks achten?
Wenn man sich einen Solarrucksack anschaffen möchte, sollte man verschiedene Kriterien beachten, damit man hinterher auch damit zufrieden ist. Zunächst ist es wichtig, wie groß der Rucksack ist und welches Volumen er mitbringt. Hier gibt es schon enorme Unterschiede. Sehr kleine Modelle haben eine Größe von 29 x 18 x 48 cm, erhältlich sind aber auch welche bis zu Abmessungen von 53 x 35 x 13 cm.
Wie groß man den Rucksack wählen sollte, hängt vor allem davon ab, wofür man ihn nutzen möchte. Wenn man ihn lediglich als Begleiter für die Arbeit benötigt, wird im Normalfall ein kleineres Modell ausreichend sein. Wenn man den Rucksack allerdings als Ersatz für einen Outdoor-Rucksack zum Wandern mitnehmen möchte, muss man natürlich auf ein großes Modell ausweichen.
Das Volumen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Auch hier unterscheiden sich die einzelnen Solarrucksäcke sehr. Es gibt Modelle, die nur ein Volumen von 23 Litern haben. Die größeren Rucksäcke steigern sich aber auf bis zu 30 Liter. Man sollte hier unbedingt darauf achten, ob dieses Volumen nur durch einen einzigen großen Stauraum erreicht wird, oder ob auch einige kleinere Täschchen in den Rucksack integriert sind. Damit kann man den Inhalt wesentlich übersichtlicher verstauen.
Vor allem, wenn man auf längeren Wanderungen unterwegs ist, spielt auch das Gewicht des Rucksacks eine große Rolle. Das Gewicht hängt größtenteils vom Material ab. Die meisten Modelle sind 1,5 bis 1,8 Kilogramm schwer. Es gibt aber auch spezielle, leichtere Solarrucksäcke, die dann gerade mal 750 Gramm wiegen.
Auch sollte man in jedem Fall darauf achten, dass der Rucksack wasserresistent ist. Der Ärger wäre sicherlich groß, wenn man gerade sein Handy, einen MP3-Player oder gar ein Notebook lädt und es zu regnen beginnt. Die Geräte müssen vor der Feuchte geschützt sein. |